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Wer einmal "auf den Hund gekommen ist"
kommt nicht mehr davon los.
So geht es uns jedenfalls.
Wir hatten, bevor wir zu unseren Wolfshunden kamen, 25
Jahre Schäferhunde, zumindest stark verwand mit Schäferhunden, ich will
damit sagen, sie waren nicht ganz " reinrassig".
1995 hatte unsere letzte Schäferhündin schon ein Alter
erreicht, wo man sich nach einem Nachfolger umsehen kann. Wir sind zu der
Zeit noch davon ausgegangen, ein Hund reicht.
Da unsere Schäferhunde immer "sehr wachsam" waren und
einige Postboten unsere Post darauf hin bei unserem Nachbarn einsteckten,
sind wir zu dem Entschluss gekommen uns nach einer anderen Rasse
umzuschauen.
Wir waren zu dieser Zeit natürlich im Besitz diverser
Hundebücher und suchten nach einer Hunderasse die sehr friedlich und
freundlich ist. Klein sollte die Rasse aber auch nicht sein.
"Stolperrollen" sind nicht so unsere Vorliebe.
Ich entdeckte den Irish Wolfhound. Noch nie in Natura
gesehen. Es stellten sich viele Fragen. Wo bekommt man so einen Hund?
Wieviel frisst er den nun wirklich? Ist er wirklich so friedlich, wie
geschrieben steht? Und ganz zum Schluss, was kostet uns der Spaß?
Meine Frau war damals noch nicht gleich Überzeugt davon.
Ihre Vorstellung von einem Windhund war halt,
dünn, klein, mit eingekniffenem Schwanz.
Eines schönen Tages fuhren wir zu unserem Campingplatz. Ich
beobachtete so die Landschaft und entdeckte auf einem Grundstück einen
Irish Wolfhound und machte meine Frau darauf aufmerksam. Sie antwortete
nur kurz.
Quatsch das war kein Hund es war ein kleiner Esel.
Wir waren recht schnell unterwegs, fuhren einfach weiter und nahmen uns
vor, bei der nächsten großen Hundeausstellung in Berlin uns die Rasse
genau anzuschauen.
Eines Morgens beim Frühstück hörten wir im Radio, heute ist
unter dem Funkturm die internationale Rassehundeausstellung. Kurz
entschlossen alles stehen und liegen gelassen, und hin.
Tatsächlich es gab die Hunde wirklich! Sie lagen friedlich,
ausgeglichen, etwas uninteressiert vom Ausstellungsgeschehen, in der
Gegend herum. Es dauerte nicht lange und wir waren so fasziniert von den
Hunden, dass wir zu dem Entschluss kamen unser nächster Hund ist ein
heller Irish Wolfhound.
Wie der Zufall es so will, sprachen wir Herrn Augsten an.
Er stellte seine Rüden Gismor aus und hatte auch zu dieser Zeit gerade
Welpen. Der Besichtigungstermin war schnell vereinbart.
An dem darauf folgenden Wochenende fuhren wir, unsere
Familie plus Opa Wolfgang, der hütete in unserem Urlaub immer Hund und
Haus, zu Herrn Augsten nach Trebendorf. Es begrüßte uns eine ganze
Wolfshundmeute ohne kleffen .
Wir löcherten Herrn Augsten mit 1000 Fragen und bewegten
uns fast nur im Kriechgang über den Hof um mit den Welpen zu spielen. Nach
dem unsere Besichtigung beendet war, sagten wir Herrn Augsten, das es bei
uns noch etwas Bedenkzeit bedarf. Es stand aber eigentlich schon für jeden
fest, die eine kleine sandfarbene Hündin soll unser neues Familienmitglied
werden. Da mein Schwiegervater, Opa Wolfgang, erst nach einer guten Stunde
wieder anfing etwas zu sprechen, er war doch stark überwältigt von den
Hunden, weil sie ihm aufrecht in die Augen kucken können, fragten wir ihn,
ob er es sich vorstellen kann auf solche Hunde im Urlaub aufzupassen. Er
war höflich und sagte ja. Seit dem nehmen wir unsere Hunde mit in den
Urlaub.
Ostern 1996 kam unser erster Irish Wolfhound Namens Feenal
Eareen`s Donya Henrietta endlich zu uns.
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